Bring them Home. Ausstellung und Gespräche

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir laden herzlich ein zum Event „Bring them Home. Ausstellung & Gespräche“ am 10. August 2024 (15-21 Uhr) im Kukoon im Park.

Die Ausstellung und das begleitende Programm werden Fragen rund um Kunst, freundschaftliche Verbindungen über den Fußball und Engagement zur Befreiung der Geiseln thematisieren.

In der Ausstellung von 15-21 Uhr zeigen wir Werke von Künstler:innen, die dem Terror vom 7. Oktober 2023 zum Opfer fielen, sowie Kunstwerke, die den 7. Oktober und dessen (re)traumatisierenden Folgen thematisieren. Außerdem blicken wir auf die Unterstützung für Hersh, seine Familie und Angehörige anderer Geiseln in Jerusalem, Haifa und Bremen in den vergangenen Monaten. Mit Daily Postcards von Shoshke (Zev) Engelmeyer und Werken von Inbar Haiman z’’l aka Pink

Das Podiumsprogramm besteht aus 2 Punkten:

Um 16:30 beginnt das Gespräch zu „Der 7. Oktober in der Kunst” mit der Künstlerin Maya Roismann, moderiert von der Kunsthistorikerin Mira Anneli Naß.

Um 18:30 folgt ein Podiumsgespräch zum Thema „Zwischen Haifa, Bremen & Jerusalem – Freundschaft und Solidarität über den Fußball (hinaus)”. Gäste sind: Arne Scholz (Werder Bremen), Felix Tamsut (Journalist), Freundeskreis Hersh, Irina Drabkina (Austauschkoordinatorin). Moderation übernimmt Antje Grabenhorst.

Teilen Sie und Ihr diese Einladung gerne weiter, wir freuen uns auf den gemeinsamen Tag mit viel Begegnung und Austausch.

Das Event ist offen. Wir freuen uns, wenn im Kukoon als unserem Gastgeber Getränke und Speisen bestellt werden. Wir informieren bei dem Event über Initiativen, die Betroffene des 7. Oktobers unterstützen, denen mit Spenden geholfen werden kann.

Kundgebung: 150 Tage 7. Oktober

Bremen Goetheplatz | 04.03.24 | 18:30 Uhr

Zurzeit werden noch über 130 Geiseln, die am 7. Oktober aus Israel verschleppt wurden, im Gazastreifen festgehalten. Einige – wie Inbar Haiman – leben nicht mehr, und werden über ihren Tod hinaus festgehalten. Von anderen – wie Noa Argamani – gibt es von den Hamas- Terroristen veröffentlichte verstörende Videobotschaften.

Von den meisten wiederum – wie Hersh Goldberg Polin – gibt es kein Lebenszeichen und keine Auskunft seit nun fast 150 Tagen.
Sie müssen alle zurückgebracht werden.

Die Berichte der seit November befreiten Geiseln machen den unvorstellbaren Horror deutlich, zu dem die Hamas fähig ist. Der Sadismus, mit dem Videos verbleibender Geiseln, junger Frauen, von der Hamas als Druckmittel verbreitet werden, ist nicht auszuhalten. Naama Levy in Gefangenschaft zu wissen, die am 7. Oktober mit vollgebluteter Jogginghose von Hamas-Terroristen auf der Ladefläche eines Jeeps verschleppt wurde, muss bei allen Feminist:innen die Forderung auslösen:

Free the hostages! Believe Israeli women!
Bring them home now!!

Wir laden Euch und Sie herzlich ein, am 4. März, oder – am einhundertfünfzigsten 7. Oktober – mit uns am Goetheplatz zusammenzukommen. Wir werden auf die Situation der Geiseln und Angehörigen eingehen, und freuen uns über eine Teilnahme mit Respekt und Empathie. Bei der Veranstaltung möchten wir das persönliche Schicksal der betroffenen Menschen in den Vordergrund stellen. Wir bitten deshalb darum, keine Fahnen mitzubringen. Gerne können Fotos der Geiseln und Kerzen im Glas mitgebracht werden.

Veranstaltet vom Freundeskreis der Geisel Hersh Goldberg-Polin
Unterstüzt von: Junges Forum DIG Bremen, Infamous Youth, Ultra‘ Boys Bremen